Wie aus deinem Vorsatz, Geld zu sparen, reine Gewohnheit wird

December 20, 2019

Wie aus deinem Vorsatz, Geld zu sparen, reine Gewohnheit wird

Mehr sparen, finanziell abgesichert sein, unnötige Ausgaben vermeiden: Hast du diesen guten Vorsatz schon länger im Kopf? Perfekt, dann brauchst du nur noch deine Gewohnheiten ändern! Allerdings ist es mit den guten Vorhaben so eine Sache: Meistens geht es darum, sich ein ungeliebte Verhaltensweise abzugewöhnen. Aber weil das Verhalten so in uns drin steckt, lässt es sich leider nicht von jetzt auf gleich abstellen. Oft ist es sogar die Gewohnheit selbst, die uns daran hindert, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Wie du dennoch positiv auf dein Sparverhalten einwirken kannst, verraten wir dir in diesem Blogeintrag.

1. Mehr In als Out

Wenn ich alles oder mehr ausgebe, als ich habe, kann ich nicht sparen. Logisch oder? Also ist der erste Schritt in Richtung Sparvorsatz ein ehrlicher Kassensturz. Wie viel Geld kommt rein? Was gibst du aus? Was bleibt übrig? Welche Ausgaben kannst du dir sparen? Der Überblick über deine finanzielle Lage ist eine wichtige Vorbereitung zur Umsetzung deiner Pläne. Wie genau du das angehen kannst, haben wir schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben – und zwar hier: Der Selbstcheck: 10 Punkte für deine finanzielle Freiheit.

2. Sind deine Sparziele SMART?

Das Modell kommt eigentlich aus dem Projektmanagement, eignet sich aber hervorragend, um es auf deine Sparvorsätze anzuwenden. Denn je konkreter, realistischer und attraktiver (also smarter) dein Sparziel, umso eher wirst du es erreichen können und wollen.

  • S wie spezifisch
    Konkrete Sparziele sind greifbar – und dadurch auch messbar. Zu sagen „Ich will Geld sparen“ ist sehr unspezifisch und führt eher dazu, dass du deinen Vorsatz schneller über den Haufen wirfst als du schauen kannst. Deshalb ist es besser, ganz genau festzulegen, wie viel Geld du regelmäßig zurücklegen willst. Also „Ab Juni 2020 lege ich an jedem Monatsanfang 100 Euro zurück.“ oder „Ich werde ab Juni 2020 5% meines Nettogehalts sparen.“
  • M wie messbar
    Du kannst wenige, spezifische Ziele viel besser nachvollziehen, als viele komplizierte Sparziele, in denen du auch noch Wenn und Aber berücksichtigst. Anders gesagt: Wenn du dir nur vornimmst, monatlich 100 Euro zurückzulegen, ist das ein konkretes Ziel, dessen Erfolg du am Ende des Jahres messen kannst. Ganz einfach, oder?
  • A wie attraktiv
    „Lernen durch Belohnung“ kommt aus der Verhaltenspsychologie und funktioniert auch, wenn du deine Spargewohnheiten ändern willst. Dieses einfache Anreizprinzip sorgt außerdem dafür, dass dein Sparvorsatz Spaß macht. Und so geht’s: Wenn du dein Ziel erreicht hast, erfüllst du dir einen Wunsch. Übrigens kosten nicht alle Wünsche (viel) Geld ;-)
  • R wie realistisch
    Ambitionierte Sparziele sind super, noch besser ist aber, wenn deine Ziele auch tatsächlich erreichbar sind. Wenn du dir zum Beispiel vornimmst ab sofort die Hälfte deines Einkommens auf die hohe Kante zu legen, obwohl du für dein normales Leben 80 % deines Geldes verbrauchst, ist der Frust des Nicht-Erreichens vorprogrammiert.
  • T wie terminiert
    Zeit ist Geld. Der Spruch ist schon alt, stimmt aber immer noch. Denn nur dann, wenn du deine Ziele mit klaren Zeitvorgaben verknüpfst, wird’s auch was mit dem Sparen. Am besten du bestimmst einen festen Tag im Monat, an dem du eine bestimmte Summe zurück legst (kannst du auch automatisch per Lastschrift tun).

3. Vornehmen ist gut, Machen ist besser

Du hast deine Sparziele theoretisch im Kopf? Dann kommt jetzt die Praxis. Lege fest, wo du dein gespartes Geld anlegen möchtest. Eine flexible, mobile und nachhaltige Möglichkeit bietet dir Vantik – so kannst du deine guten Vorsätze für 2020 ganz einfach per Smartphone umsetzen. Womit wir schon bei den konkreten Handlungen sind:

Entscheidend ist, dass du tatsächlich tust, was du dir vorgenommen hast.

Übrigens kannst du dich ganz entspannt ans Sparen gewöhnen, wenn du jeden Tag 1 Euro aktiv zurück legst. Die Betonung liegt hier auf aktiv: Entweder du fütterst dein Sparschwein täglich mit Münzen oder du zahlst jeden Tag einen Euro auf dein Vantik-Konto ein. Das kostet zwar ein paar Sekunden mehr Zeit als eine Lastschrift, aber die Psychologie weiß, dass genau das hilft, um neue Verhaltensweisen zu etablieren:

"Gewohnheiten entstehen durch assoziative und lohnende Lernmechanismen. Bei jeder Wiederholung treten kleine Veränderungen in den kognitiven und neuronalen Mechanismen des prozeduralen Gedächtnisses auf bis ein Mensch bereit ist, die neue Verhaltensweise automatisch auszuüben.“

FYI das haben nicht wir, sondern die Sozialpsychologen Wendy Wood und Dennis Rünger gesagt. Soll heißen: Wenn du dir ein Verhalten angewöhnen willst, funktioniert das am besten, wenn du das neue Verhalten mit einer bestimmten Situation verknüpfst und dich gleichzeitig dafür belohnst. Wenn du das neue Verhalten oft genug wiederholt hast, wird es irgendwann ganz selbstverständlich für dich sein.

4. Sofort anfangen, nicht aufschieben

Plan und Tat für den guten Sparvorsatz stehen – und was jetzt? Direkt loslegen!

Schließlich wußten auch Oma und Opa schon, dass „was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen“. Manchmal sind die alten Sprüche gar nicht so dumm. Denn tatsächlich bringt dich alles andere nicht weiter. Wenn du nämlich zu lange wartest, ist deine Motivation schon wieder fast verflogen oder wurde von anderen Vorsätzen und Alltagsdingen verdrängt.

Mit Vantik kannst du übrigens gleich mit dem Sparen anfangen, denn die Anmeldung dauert nur 11 Minuten.

5. Sehen, was du sparst

Jeder Vorsatz braucht Resultate. Heißt: Sparen motiviert nur dann, wenn du sehen kannst, was du gewinnst. Wenn du ein Sparschwein hast, wird es mit jeder Münze schwerer – ein fühlbarer (und hörbarer) Erfolg.

Wenn du Vantik hast, kannst du jederzeit über die App auf deinem Smartphone verfolgen, wie sich dein Erspartes entwickelt – ein sichtbarer Erfolg.

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Sarah Fliegner
Sarah ist die gute Seele von Vantik, ohne die der Laden still steht und im Chaos versinkt. Begleitet wird sie immer von ihrem Hund Flo, einem Mischling aus Schmusekatze und blutrünstigem Raubtier.

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