So findest du die passende Altersvorsorge für dich

July 1, 2020

So findest du die passende Altersvorsorge für dich

Dass eine private Altersvorsorge nicht nur für Selbstständige sinnvoll ist, ist dir bestimmt schon bekannt. Die Frage ab wann die Altersvorsorge losgehen sollte, ist relativ einfach zu beantworten: Am besten so früh wie es geht – vielleicht sogar schon heute. Wie viel Geld du in deine Altersvorsorge privat investieren solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab und vor allem davon, ob du in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst oder nicht. Und dann steht natürlich noch die Frage im Raum, welche Altersvorsorge-Möglichkeiten es überhaupt gibt. Ob Rürup-Rente oder Riester-Rente, fondsgebundene Rentenversicherung oder betriebliche Altersvorsorge: Was sich hinter diesen staubtrockenen Begriffen, die seitenweise unverständliche Verträge füllen, versteckt, verraten wir dir hier. Denn das wichtigste Ziel deiner privaten Vorsorge sollte sein, dass deine lebenslange Rente so gesichert wird, dass sie deinen finanziellen Bedarf nach getaner Arbeit tatsächlich decken kann. Nimm dir also 5 Minuten Zeit, lies unseren Artikel und entscheide dann, welche die beste private Rentenversicherung für dich ist.

Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es in Deutschland?

Der Markt für Altersvorsorge in Deutschland gleicht einem Dschungel an Angeboten: es gibt zahlreiche verschiedene Modelle für die Altersvorsorge und unzählige Anbieter. Die Verträge sind oft sehr komplex gehalten und für die meisten Verbraucher absolut unverständlich. Grundsätzlich lassen sich die Angebote in folgende Gruppen zusammenfassen:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Rürup- oder Basis-Rente für Selbstständige
  • Private Rentenversicherung / Lebensversicherung
  • Immobilien
  • Wertpapiere und ETFs.

Auf die gesetzliche Rentenversicherung und ihr Pendant für Freelancer, die Rürup-Rente, sind wir bereits in einem früheren Blogartikel ausführlich eingegangen. Heute möchten wir die restlichen Möglichkeiten zur Altersvorsorge genauer betrachten.

Ist eine private Rentenversicherung sinnvoll?

Das kommt sehr stark auf die Art der Rentenversicherung an. In eine klassische private Rentenversicherung zahlst du (wie bei der gesetzlichen RV auch) regelmäßig Beiträge ein und bekommst zu Rentenbeginn eine lebenslange Rente ausgezahlt. Das Ganze läuft also ganz ähnlich ab wie bei den bereits genannten staatlichen Vorsorge-Möglichkeiten – und ist damit genauso unflexibel. Dazu kommt die aktuelle Zinslage: Eine solche private Rentenversicherung kann nur niedrige Zinsen garantieren. Bei einer Garantieverzinsung von 0,9% bleiben nach Abzug aller Kosten laut Assekurata im Durchschnitt nur 0,1% übrig.

Mit einer Kapitallebensversicherung hingegen kannst du dir zu Rentenbeginn die gesamte Rentenzahlung einmalig auszahlen lassen und deine Familie für den Ernstfall mit absichern. Zudem kannst du deine Chancen auf höhere Rendite steigern, wenn du dich für eine fondsgebundene Lebensversicherung als Alternative zur Rentenversicherung entscheidest, bei der eine Fondsanlage mit der Versicherung verbunden wird. Aber Achtung, denn du investiert vor allem in Wertpapiere und hast deshalb keine Garantie auf die Höhe der späteren Beiträge bzw. auf die Höhe der Verzinsung. Zudem werden für eine solche private Altersvorsorge oft hohe Kosten für den Vertragsabschluss und die Verwaltung fällig, die die beworbenen Steuervorteile komplett zunichte machen können.

Unser Fazit: Niedrige Zinsen, hohe Kosten, hohes Risiko, keine Flexibilität: Die Modelle „private Rentenversicherung“ und „fondsgebundene Kapitallebensversicherung“ sind überhaupt nicht mehr zeitgemäß und in den seltensten Fällen noch eine passende Altersvorsorge-Möglichkeit.

Ist eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Riester sinnvoll?

Arbeitnehmer können eine bAV (betriebliche Altersvorsorge) oder eine Riester-Rente abschließen. Diese Alternativen erhalten zwar eine staatliche Förderung, aber du solltest vorab durchrechnen, ob sich diese Art der privaten Vorsorge für dich lohnt, denn beides kann durchaus teuer werden. Die bAV ist nur dann wirklich top, wenn dein Arbeitgeber die Beiträge für dich komplett bezahlt, da bei der Auszahlung später Steuern und Sozialabgaben anfallen. Dazu kommt, dass du bei jedem Jobwechsel neu verhandeln musst, ob dein/e neue/r Chef/in die bAV wieder komplett übernimmt.

Mit der privaten Riester-Vorsorge kannst du dir zwar staatliche Zulagen sichern und die spätere Auszahlung ist so gut wie sicher – der Vertrag ist jedoch so intransparent und unflexibel, dass du am Ende nicht genau sagen kannst, ob sich die Riester-Rente für dich auszahlt. Du solltest nämlich mindestens 4 % deines Bruttoeinkommens einzahlen, damit du die staatlichen Zulagen voll ausschöpfen kannst, da diese sonst wegfallen. Du kannst deine Beitragszahlungen oft nicht, oder nur gegen Gebühr - pausieren und den Vertrag auch nur schwer wechseln.

Welche anderen Möglichkeiten der Altersvorsorge habe ich?

Neben Rentenversicherung und Co. gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten für deine private Altersvorsorge. Einerseits lockt der Immobilienmarkt mit sehr niedrigen Zinsen für Kredite, was den Kauf von Immobilien attraktiv macht. Allerdings ist das Immobiliengeschäft nichts für Anfänger, denn Kauf und Verwaltung von Immobilien benötigen Zeit und Expertise, wenn man kein Verlustrisiko eingehen will. Und natürlich muss man die Kreditraten immer bedienen können, egal wie sehr das eigene Einkommen schwankt.

Eine weitere Möglichkeit für die Rente privat vorzusorgen ist die Investition in Wertpapieranlagen, also Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs. Dafür ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie hoch die Rendite sein soll, die du erzielen willst. Die goldene Regel lautet: Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern das Geld in unterschiedliche Wertpapiere investieren. Außerdem unterscheiden sich Fonds hinsichtlich ihres Profils und ihrer Kosten enorm. Für Einsteiger mit Finanzwissen ist es durchaus sinnvoll, in sogenannte Indexfonds (auch Exchange Traded Funds genannt, kurz: ETF) zu investieren, die wie „normale Fonds“ breit gestreut anlegen, aber von ihren Kosten her eher günstig und mit weniger Risiko behaftet sind. Allerdings solltest du ein gutes Finanzwissen haben um hier eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Was ist denn jetzt die passende Altersvorsorge für mich?

Die beste Altersvorsorge ist ein Mix aus solider Rendite, niedrigen Kosten, flexiblen Beitragszahlungen (auf die du im Ernstfall ohne große Umstände zugreifen kannst) und der Möglichkeit einer einmaligen Kapitalauszahlung statt eines festen Betrags, der monatlich ab Rentenbeginn ausgezahlt wird. Und genau mit diesen Zielen im Hinterkopf haben wir Vantik entwickelt.

Matthias Rodenbücher
Matthias kümmert sich als Head of Operations darum, dass bei Vantik alles reibungslos läuft. Er möchte mit Vantik das Thema Altersvorsorge endlich aus der “Schmuddelecke” holen und für Alle zugänglich machen.
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July 1, 2020

So findest du die passende Altersvorsorge für dich

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Matthias Rodenbücher

Dass eine private Altersvorsorge nicht nur für Selbstständige sinnvoll ist, ist dir bestimmt schon bekannt. Die Frage ab wann die Altersvorsorge losgehen sollte, ist relativ einfach zu beantworten: Am besten so früh wie es geht – vielleicht sogar schon heute. Wie viel Geld du in deine Altersvorsorge privat investieren solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab und vor allem davon, ob du in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst oder nicht. Und dann steht natürlich noch die Frage im Raum, welche Altersvorsorge-Möglichkeiten es überhaupt gibt. Ob Rürup-Rente oder Riester-Rente, fondsgebundene Rentenversicherung oder betriebliche Altersvorsorge: Was sich hinter diesen staubtrockenen Begriffen, die seitenweise unverständliche Verträge füllen, versteckt, verraten wir dir hier. Denn das wichtigste Ziel deiner privaten Vorsorge sollte sein, dass deine lebenslange Rente so gesichert wird, dass sie deinen finanziellen Bedarf nach getaner Arbeit tatsächlich decken kann. Nimm dir also 5 Minuten Zeit, lies unseren Artikel und entscheide dann, welche die beste private Rentenversicherung für dich ist.

Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es in Deutschland?

Der Markt für Altersvorsorge in Deutschland gleicht einem Dschungel an Angeboten: es gibt zahlreiche verschiedene Modelle für die Altersvorsorge und unzählige Anbieter. Die Verträge sind oft sehr komplex gehalten und für die meisten Verbraucher absolut unverständlich. Grundsätzlich lassen sich die Angebote in folgende Gruppen zusammenfassen:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Rürup- oder Basis-Rente für Selbstständige
  • Private Rentenversicherung / Lebensversicherung
  • Immobilien
  • Wertpapiere und ETFs.

Auf die gesetzliche Rentenversicherung und ihr Pendant für Freelancer, die Rürup-Rente, sind wir bereits in einem früheren Blogartikel ausführlich eingegangen. Heute möchten wir die restlichen Möglichkeiten zur Altersvorsorge genauer betrachten.

Ist eine private Rentenversicherung sinnvoll?

Das kommt sehr stark auf die Art der Rentenversicherung an. In eine klassische private Rentenversicherung zahlst du (wie bei der gesetzlichen RV auch) regelmäßig Beiträge ein und bekommst zu Rentenbeginn eine lebenslange Rente ausgezahlt. Das Ganze läuft also ganz ähnlich ab wie bei den bereits genannten staatlichen Vorsorge-Möglichkeiten – und ist damit genauso unflexibel. Dazu kommt die aktuelle Zinslage: Eine solche private Rentenversicherung kann nur niedrige Zinsen garantieren. Bei einer Garantieverzinsung von 0,9% bleiben nach Abzug aller Kosten laut Assekurata im Durchschnitt nur 0,1% übrig.

Mit einer Kapitallebensversicherung hingegen kannst du dir zu Rentenbeginn die gesamte Rentenzahlung einmalig auszahlen lassen und deine Familie für den Ernstfall mit absichern. Zudem kannst du deine Chancen auf höhere Rendite steigern, wenn du dich für eine fondsgebundene Lebensversicherung als Alternative zur Rentenversicherung entscheidest, bei der eine Fondsanlage mit der Versicherung verbunden wird. Aber Achtung, denn du investiert vor allem in Wertpapiere und hast deshalb keine Garantie auf die Höhe der späteren Beiträge bzw. auf die Höhe der Verzinsung. Zudem werden für eine solche private Altersvorsorge oft hohe Kosten für den Vertragsabschluss und die Verwaltung fällig, die die beworbenen Steuervorteile komplett zunichte machen können.

Unser Fazit: Niedrige Zinsen, hohe Kosten, hohes Risiko, keine Flexibilität: Die Modelle „private Rentenversicherung“ und „fondsgebundene Kapitallebensversicherung“ sind überhaupt nicht mehr zeitgemäß und in den seltensten Fällen noch eine passende Altersvorsorge-Möglichkeit.

Ist eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Riester sinnvoll?

Arbeitnehmer können eine bAV (betriebliche Altersvorsorge) oder eine Riester-Rente abschließen. Diese Alternativen erhalten zwar eine staatliche Förderung, aber du solltest vorab durchrechnen, ob sich diese Art der privaten Vorsorge für dich lohnt, denn beides kann durchaus teuer werden. Die bAV ist nur dann wirklich top, wenn dein Arbeitgeber die Beiträge für dich komplett bezahlt, da bei der Auszahlung später Steuern und Sozialabgaben anfallen. Dazu kommt, dass du bei jedem Jobwechsel neu verhandeln musst, ob dein/e neue/r Chef/in die bAV wieder komplett übernimmt.

Mit der privaten Riester-Vorsorge kannst du dir zwar staatliche Zulagen sichern und die spätere Auszahlung ist so gut wie sicher – der Vertrag ist jedoch so intransparent und unflexibel, dass du am Ende nicht genau sagen kannst, ob sich die Riester-Rente für dich auszahlt. Du solltest nämlich mindestens 4 % deines Bruttoeinkommens einzahlen, damit du die staatlichen Zulagen voll ausschöpfen kannst, da diese sonst wegfallen. Du kannst deine Beitragszahlungen oft nicht, oder nur gegen Gebühr - pausieren und den Vertrag auch nur schwer wechseln.

Welche anderen Möglichkeiten der Altersvorsorge habe ich?

Neben Rentenversicherung und Co. gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten für deine private Altersvorsorge. Einerseits lockt der Immobilienmarkt mit sehr niedrigen Zinsen für Kredite, was den Kauf von Immobilien attraktiv macht. Allerdings ist das Immobiliengeschäft nichts für Anfänger, denn Kauf und Verwaltung von Immobilien benötigen Zeit und Expertise, wenn man kein Verlustrisiko eingehen will. Und natürlich muss man die Kreditraten immer bedienen können, egal wie sehr das eigene Einkommen schwankt.

Eine weitere Möglichkeit für die Rente privat vorzusorgen ist die Investition in Wertpapieranlagen, also Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs. Dafür ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie hoch die Rendite sein soll, die du erzielen willst. Die goldene Regel lautet: Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern das Geld in unterschiedliche Wertpapiere investieren. Außerdem unterscheiden sich Fonds hinsichtlich ihres Profils und ihrer Kosten enorm. Für Einsteiger mit Finanzwissen ist es durchaus sinnvoll, in sogenannte Indexfonds (auch Exchange Traded Funds genannt, kurz: ETF) zu investieren, die wie „normale Fonds“ breit gestreut anlegen, aber von ihren Kosten her eher günstig und mit weniger Risiko behaftet sind. Allerdings solltest du ein gutes Finanzwissen haben um hier eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Was ist denn jetzt die passende Altersvorsorge für mich?

Die beste Altersvorsorge ist ein Mix aus solider Rendite, niedrigen Kosten, flexiblen Beitragszahlungen (auf die du im Ernstfall ohne große Umstände zugreifen kannst) und der Möglichkeit einer einmaligen Kapitalauszahlung statt eines festen Betrags, der monatlich ab Rentenbeginn ausgezahlt wird. Und genau mit diesen Zielen im Hinterkopf haben wir Vantik entwickelt.

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